Kommandant Killian: "Alle an einem Strang"

- Pressebericht zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wörnitz 2017 -

WÖRNITZ – Neuwahlen zweier neuer Kommandanten standen im Mittelpunkt der jetzigen Jahreshauptversammlung der Wörnitzer Feuerwehr. Dabei wurden Christopher Killian als 1. Kommandant und Bernd Uhl als 2. Kommandant für die nächsten sechs Jahre mit diesem Amt betraut. Für den ausgeschiedenen stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Manfred Barthelmeß rückte Steffen Löhr nach.

Christopher Killian bedankte sich im Anschluss für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffte, dass in seiner Eingewöhnungsphase „alle an einem Strang“ ziehen. Er will verstärkt Patenschaften mit örtlichen Unternehmen aufbauen und wünscht sich die weitere Unterstützung von Seiten der Kommune. Nach einer Gesetzesänderung soll in wenigen Monaten Helmut Fetzer als weiterer Kommandantenstellvertreter fungieren, wie es hieß. Zuvor hatte Vereinsvorsitzender Mathias Wörner zahlreiche Funktionärsträger und die Vertreter benachbarten Wehren begrüßen können. In seinem Jahresbericht ging Wörner auf eine durchgeführte Himmelfahrtswanderung, die Teilnahme an einem Brauereifest sowie auf die offizielle Einweihung zweier neu in Dienst genommener Feuerwehrfahrzeuge am 1. Oktober des vergangenen Jahres ein. Ferner habe im Januar ein Faschingsball in Mittelstetten stattgefunden.

Auf insgesamt 59 Einsätze bei diversen Bränden, Gasaustritten, Unfällen, Ölspuren, Technischen Hilfeleistungen und Kanalspülungen ging ausführlich die Schriftführerin Nicole Zoll ein. Nach ihren Aufzeichnungen seien unter anderem 48 Gruppenübungen, eine Waldbrandübung und drei Funkübungen abgehalten worden. Ferner habe die Wehr die Bewirtung anlässlich des Staffellaufes um das Autobahnkreuz am 11. Juni letzten Jahres übernommen. Darüber hinaus hätten die Wehrmitglieder zahlreiche unterschiedliche Leistungsabzeichen erworben sowie in großer Zahl an diversen Aus- und Fortbildungen teilgenommen. Insgesamt umfasse der Verein derzeit 57 Mitglieder. Eine Guthabenmehrung wies der Kassenbericht von Christopher Killian aus. Laut Steffen Löhr zählt die Wehr aktuell 15 aktive Atemschutzgeräteträger; vier weitere befänden sich derzeit in Ausbildung.

Jugendwart Marcel Breitwieser konnte von zehn Neueintritten in die Jugendwehr im letzten Sommer berichten. Aktuell übe man mit 13 Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren. Zahlreiche Übungen seien zusammen mit der Jugendwehr aus Kloster Sulz abgehalten worden. Ein 14-tägiger Übungsrythmus soll beibehalten werden. Man habe die so genannte „Jugendflamme“ abgelegt und im Sommer einen Workshop durchgeführt. Ebenso war man an der Deutschen Jugendleistungsspange in Rothenburg involviert und richtete ferner einen Wissens-Test aus. Im laufenden Jahr plane man wieder einen Berufsfeuerwehrtag im Herbst. Das diesjährige Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr finde vom 21. bis 23. Juli in Dürrwangen statt. Beim scheidenden Kommandanten Ralf Bitter bedankte sich Breitwieser abschließend mit einem aufwändig gestalteten Foto-Buch.

Auch Vereinsvorsitzender Mathias Wörner hatte noch einige Termine für 2017 mitzuteilen. So ist am 30. April in Wörnitz wieder ein Maibaumfest geplant und eine Himmelfahrtswanderung ist auf den 25. Mai terminiert. Am 9. Juli soll am Festzug anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr in Weinberg teilgenommen werden. Auch soll am 5. August wieder am Brauereifest in Reichelshofen mitgewirkt werden. Ein Kameradschaftsabend ist im Oktober vorgesehen und auch ein Feuerwehrausflug soll in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. Abschließend blieb es den Feuerwehr-Verantwortlichen vorbehalten, Ernst Keitel nach 39 Jahren Dienst in der Wörnitzer Wehr in den verdienten Ruhestand zu verabschieden. Dieser war am 1. Januar 1978 beigetreten und erhielt jetzt diverse Präsente von Seiten der Kommune und des Vereins.                                

hm


Pressebericht: Das Ende einer Ära

Meilensteine der "Ära Bitter"

WÖRNITZ – Über 17 Jahre hinweg bildeten 1. Kommandant Ralf Bitter und sein Stellvertreter Thomas Wörner von 2000 bis 2017 das Führungsduo bei der Wörnitzer Stützpunktwehr. Im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung wurden beide nun verabschiedet; sie bleiben der Feuerwehr aber in unterschiedlichen Funktionen auch weiterhin erhalten.

Während Thomas Wörner in den normalen Feuerwehrdienst zurückkehrt, wird Ralf Bitter künftig als Fachkreisbrandmeister für die Feuerwehrjugend im Landkreis Ansbach verantwortlich zeichnen. Beeindruckt von der Entwicklung, die die Wörnitzer Feuerwehr unter diesen beiden Protagonisten genommen hat, zeigte sich deshalb Kreisbrandrat Thomas Müller. Nach dessen Worten habe es Bitter geschafft, seinen „Feuerwehr-Virus“ auf seine Mannschaft zu übertragen. 

Bitter habe die Stützpunktwehr zudem in vielen Bereichen „sehr geprägt“, wie Kreisbrandinspektor Holger Frohwieser betonte. Für seine Nachfolger hinterlasse dieser „ein bestelltes Feld“. Die gute Zusammenarbeit und ein zielführendes Wirken mit Bitter hob auch Kreisbrandmeister Manfred Graßer hervor. Bürgermeister Karl Beck sah sogar „das Ende einer Ära“ gekommen und dankte Bitter für dessen herausragendes Engagement.


In einer aufwändigen Präsentation hatte Manuel Strauß das Wirken Bitter´s in Wort und Bild nachgezeichnet. Demnach sei Bitter am 1. Januar 1987 in die Wörnitzer Wehr eingetreten und habe von 1996 bis 2000 schon das Amt des stellvertretenden Kommandanten bekleidet. Danach habe er über 17 Jahre oder 6242 Tage hinweg an der Spitze der Wehr gestanden. Dabei habe dieser 714 Einsätze geleitet.

Bitter gab das Lob an seinen Stellvertreter Thomas Wörner sowie an seine Gruppenführer weiter, die ihn stark unterstützt hätten. Es sei nicht immer ein leichtes Amt gewesen, Verantwortung für eine Stützpunktwehr zu tragen. Sein Dank galt aber auch den jeweiligen Rathauschefs sowie den Gemeinderäten. Ein Vorreiter im Landkreis Ansbach sei die Wörnitzer Wehr bei der Einführung einer Kinderfeuerwehr – darunter auch viele Mädchen -, gewesen. Er sagte der Wehr auch in Zukunft seine Unterstützung zu und wurde mit stehenden Ovationen verabschiedet. Mit feuchten Augen konnten vor allem Bitter und auch Wörner vom Feuerwehrverein eine Helm-Uhr sowie Gutscheine für eine Therme entgegennehmen. Bitter wurde auch von Bürgermeister Karl Beck von Seiten der Kommune mit einem Präsent und einem Gutschein für ein Feuerwehrerholungsheim bedacht. Ähnliches gab es aus den Händen von Kommandant Stefan Sterner von der der Patenwehr in Schillingsfürst.

Abschließend wurde Thomas Wörner eine weitere Ehrung zu teil, erhielt dieser doch aus den Händen der anwesenden Feuerwehrfunktionäre im Namen des Freistaates Bayern das „Silberne Feuerwehr-Ehrenkreuz“ für 25 Jahre aktiven Dienst in der Wehr. Landrat Dr. Jürgen Ludwig hatte sich kurzfristig entschuldigen lassen und war der Verabschiedung ferngeblieben.                                                                                 hm                      


Impressionen unserer Jahreshauptversammlung


Impressionen: MTA Ausbildung am Wochenende

Der Vormittag: Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens.

Der Nachmittag: Angenommener Verkehrsunfall



Zielsicher

Bei der 4. Wörnitzer Darts-WM, die von der WFF organisiert wurde, traten insgesamt 111 Spieler in zwei verschiedenen Wettbewerben an. Auch die Feuerwehr Wörnitz war mit einem Team gut mit von der Partie.
Das extrem gut gelaunte Publikum feierte am Ende die Sieger der Turniere: Tristan Letterer (Jugend) und die Mannschaft "SSM" aus Wettringen. Leider scheiterte die Truppe der Feuerwehr, bestehend aus Steffen LöhrChristopher Killian und Marco Barthelmeß, bereits in der Gruppenphase des Mannschaftswettbewerbs an einem der späteren Finalisten und musste sich so mit Rang 28/32 begnügen. Damit teilte sich das Team die Endplatzierung mit den "Feierwehr Frauen" um Kapitänin Rebekka Uhl. Im Jugendwettkampf konnte der Jugendfeuerwehr'ler Maurice Bitter die Silbermedaille feieren. Gerätewart Jörg Halfar, der an diesem Abend für das Team der Blaskapelle seine Pfeile warf, konnte sich über den 5. Platz bei 32 Teilnehmern freuen. Unser Kommandant Ralf Bitter, der mit seinen beiden Jungs Luca und Maurice antrat, erreichte einen respektablen 9. Platz.  
Die Mannschaft der Feuerwehr bedankt sich herzlichst bei der WFF für die tolle Organisation und bei all den Fans, die das Team der FFW lautstark unterstützen.



Leistungsprüfung bestanden

Insgesamt drei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Wörnitz legten, von drei Kameraden aus Kloster Sulz unterstützt, am Samstag, den 25.03.2017, erfolgreich die Leistungsprüfung Wasser, die in diesem Jahr von KBI Holger Frohwieser, KBM Manfred Grasser und KBM Albert Binder abgenommen wurde, ab.

KBM Manfred Grasser lobte die Wehr ganz besonders und meinte, dass er sehr stolz auf die Feuerwehr Wörnitz sei. Es wäre außerdem schön zu sehen, wenn junge Menschen für die Allgemeinheit Dienst tun. Auch der Wörnitzer Kommandant Ralf Bitter lobte seine Mannschaft. Dabei hob er auch der Fortschritt unserer beiden Gemeindearbeiter hervor, die die Feuerwehr Wörnitz seit ungefähr einem Jahr unterstützen und auch an der Prüfung teilnahmen. "Wir haben unsere Hausarbeiten gemacht. Eine starke Jugendfeuerwehr ist wieder startbereit", fügte der scheidende Feuerwehr-Kommandant an und dachte dabei an die derzeit laufende Feuerwehr-Grundausbildung "MTA". Dort nehmen aktuell 15 Kameraden der Feuerwehr Wörnitz teil, von denen insgesamt 11 die Jugendfeuerwehr durchlaufen haben. Ein starker Wert.

Vielen Dank an alle, die ihren Beitrag dazu geleistet haben.



Impressionen: Samstags in der Feuerwehr


Wörnitzer Feuerwehrnachwuchs besteht Wissenstest mit Bravour

Foto: Jörg Halfar
Foto: Jörg Halfar

Jedes Jahr wird im Freistaat Bayern im Jugendbereich der sogenannte Wissenstest abgenommen. Die Themen werden jährlich festgelegt und greifen allgemeine Feuerwehrthemen auf. Ziel ist es, die Jugendlichen für den späteren Einsatzdienst vorzubereiten und den Einstieg in die aktive Feuerwehr zu erleichtern.

Der diesjährige Test fand unter dem Motto „Brennen und Löschen“ statt. Im theoretischen Teil der Prüfung mussten die Jugendlichen ihr feuerwehrtechnisches Wissen unter Beweis stellen. Unter anderem wurden dabei die verschiedenen Arten ein Feuer zu löschen, sowie die dazu verwendenden Löschmittel abgefragt. 

Für manche Absolventen der Prüfung stand nach dem theoretischen ein praktischer Teil auf dem Plan, da diese eine höhere und damit anspruchsvollere Stufe des Tests ablegten. Dabei musste eine brennende Person richtig gelöscht und anschließend durch die Jugendlichen versorgt werden. Der in insgesamt sechs verschiedenen Stufen abgenommene Wissenstest wurde von allen 18 Jugendfeuerwehr'lern (15 aus Wörnitz, 3 aus Kloster Sulz) im Alter von 12 bis 18 Jahren erfolgreich bestanden.

Teilweise gelang es den Jugendlichen sogar den Test mit voller Punktzahl abzulegen, was Jugendwart Marcel Breitwieser sichtlich stolz machte. Bei der anschließenden Ehrung der erfolgreichen Absolventen stellte Breitwieser noch einmal die gute Zusammenarbeit der Wehren Wörnitz und Kloster Sulz bei der Organisation und Durchführung der Prüfung heraus. Auch Kreisjugendwart Ralf Bitter lobte die Jungfeuerwehr'ler ausdrücklich und wies darauf hin, dass diese der ganze Stolz der Wörnitzer Feuerwehr seien. Sie bräuchten sich nicht zu verstecken und könnten mit breiter Burst weiter Werbung für den aktiven Feuerwehrdienst machen. 

Ein herzliches Dankeschön geht einerseits an die Kreisbrandinspektion, für die Abnahme und Organisation der Prüfung, aber auch an die Jugendwarte, welche die Jugendlichen in den vergangenen Wochen schulten und auf den Test bestens vorbereiteten.

 

Das Bronze-Abzeichen erhielten: Oliver Danzer, Maurice Bitter, Kim Riedel, Kiara Fetzer, Pascal Zachai und Monique Uhl

Das Silber-Abzeichen erhielt: Michelle Uhl

Das Gold-Abzeichen erhielt: Janine Zachai

Das Gold-Blaue-Abzeichen erhielt: Jannes Adler

Das Gold-Grüne-Abzeichen erhielt: Kevin Geltner

Das Gold-Rote-Abzeichen (die höchste Wissensstufe in der Jugendfeuerwehr) erhielten: Luca Bitter, Sebastian Leidenberger, Noah Herud, Julian Dümmler und Tobias Schneider


Atemschutz intensiv Teil 3 - Brand eines Gebäudes

Der dritte Teil der feuerwehrtechnischen Ausbildungsreihe "Atemschutz intensiv" stellte die Feuerwehrmänner vor die Herausforderung insgesamt vier Personen aus einem brennenden Haus zu bergen. 
Ein Gebäude im Herzen von Wörnitz, das in drei Wochen abgerissen werden soll, wurde dazu komplett eingenebelt. Die Atemschutzgeräteträger wurden mit Schlauchpaket und Wärmebildkamera zur Personensuche ins Innere des Gebäudes geschickt. Zur Verkehrsregelung und Unterstützung der Geräteträger wurden die übrigen Feuerwehr'ler während der Übung eingesetzt. Um die Ausbildung zu intensivieren simulierte ein Trupp der Atemschützler einen Zusammenbruch im brennenden Gebäude. Diese mussten deshalb möglichst schnell mittels Bergetuch aus dem Haus gebracht werden. 
Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren der Übung: Steffen Löhr, Max Teutsch und Christopher Killian


Geben Sie uns Ihre Stimme

Wir, die Feuerwehr Wörnitz, leben ganz nach dem Motto: 

retten, bergen, löschen, schützen

Unser Hauptaugenmerk dabei liegt auf unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr, worauf wir auch sehr stolz sind. Von dem Gewinn möchten wir das Ehrenamt weiter stärken, sowie die Jugendlichen in ihren Aufgaben kräftig unterstützen.

 

Klicken Sie bitte auf folgenden Link und stimmen Sie für uns ab. 

http://www.antenne.de/vereine/bayern/51418-freiwillige-feuerwehr-woernitz-2001/

 

Vielen Dank, Ihre FFW Wörnitz


Schwerer Verkehrsunfall zwischen Wörnitz und dem Autobahnkreuz

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Ulm wurde unsere Wehr in der Nacht von Montag auf Dienstag alarmiert. Unmittelbar vor dem Autobahnkreuz A6/A7 ereignete sich aus bisher nicht geklärter Ursache ein schwerer PKW-Unfall. Gemeldet wurde uns ein verletzter Unfallteilnehmer und [...]

 

Zum Einsatzbericht

 

Zu Einsatzbildern

 

Pressebericht: http://bit.ly/2lUr0jv


Ölspur in Wörnitz gebunden

Eine aufmerksame Autofahrerin meldete am Kreisverkehr in Wörnitz eine breite Ölspur, die sich um den ganzen Kreisel ziehen sollte. Als die alarmierte Wehr an der angegeben Stelle eintraf, konnte diese Beobachtung bestätigt und ein weiterer Verlauf der Spur bis zur "Wendeplatte" im Industriegebiet "am Kreisel" festgestellt werden [...]

 

Zum Einsatzbericht


Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Feuerwehr Wörnitz lädt alle Mitglieder herzlichst zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Autohof Wörnitz ein. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 22.04.2017, um 19:00 Uhr. Inhalt wird dieses Jahr nicht nur ein Bericht über das vergangene Jahr und das Neuste aus der Jugendfeuerwehr sein, sondern auch Ehrungen für besondere Errungenschaften und Leistungen. So wird unser langjähriger Kommandant Ralf Bitter aus seinem Amt als Kommandant verabschiedet werden.

Deshalb stehen in diesem Jahr wieder Wahlen an. Neben den Ämtern der Kommandanten wird an der Veranstaltung auch der 2. Vorstand des Feuerwehr-Vereins neu gewählt werden.

Auch die Jugendfeuerwehr ist zur Jahreshauptversammlung selbstverständlich herzlichst eingeladen.


Aktuelles aus der Wörnitzer MTA-Ausbildung

Eine wichtige und zugleich spannende Aufgabe wartete am vergangenen Samstag auf die Wörnitzer Jungfeuerwehr'ler, die zur Zeit die MTA-Ausbildung (Grundausbildung zum Feuerwehrmann) absolvieren. 
Im Wörnitzer Ortsteil Erzberg wurde der Brand eines Wohnhauses simuliert. Die angehenden Feuerwehrmänner und -frauen mussten das ihnen zuvor vermittelte Wissen nun praktisch umsetzen. Neben dem Errichten einer Verkehrsabsicherung, dem Aufbau einer geeigneten Schlauchleitung war auch das richtige Spritzen Teil der Großübung. Alle Teilnehmer meisterten die Aufgabe souverän, sodass die Ausbilder zufrieden sein konnten. 

 


Atemschutzgeräteträger gingen bei Übung an ihre Belastungsgrenze

Auf dem Plan der monatlichen Übung "Atemschutz intensiv" für Atemschutz-geräteträger stand diesmal das Austesten der eigenen körperlichen Belastungsgrenzen im Vordergrund. Für die von Steffen Löhr, der von Marco Barthelmeß und Max Teutsch unterstützt wurde, organisierten Übungseinheit waren im Feuerwehrhaus insgesamt fünf Stationen aufgebaut, bei denen Fitness, Ausdauer, Geschick und Balance gefragt waren.
So mussten die Feuerwehr´ler z.B. unter schwerem Atemschutz Schläuche Treppen hinauftragen und anschließend einen gefüllten Kanister an einem Seil befestigt die Fassade des Feuerwehrhauses nach oben ziehen. Auch ein "Tunnel des Grauens" wartete auf die Pressluftatmer. Komplett blind mussten sie durch einen Tunnel aus Seilen robben und dabei aufpassen, sich nicht in diesen zu verfangen. 

Insgesamt kann auch der zweite Teil der Übung "Atemschutz intensiv" als voller Erfolg verbucht werden. Die Möglichkeit an die eigenen körperlichen Grenzen zu gehen bietet sich für die Feuerwehr'ler im "Feuerwehr-Alltag" nicht oft, bis überhaupt nicht. So waren die Erfahrungen, die die Teilnehmer an diesem Abend gemacht haben, wichtig für die Eigeneinschätzung im Einsatz unter Atemschutz.



Kommentare: 1
  • #1

    Masticating Juicer (Montag, 15 April 2013 03:17)

    This is an excellent write-up! Thanks for sharing!