08.07.2020 - Schwerer Verkehrsunfall Wörnitz

Einsatznummer: 33
Alarmierung: 15:38 Uhr

Einsatzart: THL groß

Einsatzdauer: 2.75 h
Eingesetztes Personal: 10

Eingesetzte Fahrzeuge: MZF (11/1), HLF (40/1), V-LKW (56/1)

Alarmierte Feuerwehren: FFW Wörnitz, FFW Schillingsfürst

 

Am Mittwochnachmittag wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall, der sich in der Nähe der Autobahnauffahrt Wörnitz ereignete, gerufen. Dort waren kurz vor Walkersdorf ein PKW und ein Lastwagen frontal zusammengestoßen. Als wir die Einsatzstelle erreichten, befand sich noch eine Person im verunfallten Fahrzeug, da diese im PKW eingeklemmt war. Gemeinsam mit der Wehr aus Schillingsfürst befreiten wir die Unfallteilnehmerin mittels Schere und Spreizer, indem wir die Fahrertür und das Dach des Unfall-PKWs abtrennten. So konnten wir einen schonenden Zugang zur Patientin schaffen und diese anschließend dem Rettungsdienst übergeben. 

Die ehemalige B25 musste während des Einsatzes in beide Richtungen voll gesperrt und der Verkehr über Oberwörnitz umgeleitet werden.

 

 

Pressebericht: 

Heute gegen ca. 15:30 kam es auf der ST 2419 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Auto. Der Lastkraftwagen fuhr in Richtung Rothenburg ob der Tauber. Aus noch ungeklärter Ursache geriet eine Autofahrerin in den Gegenverkehr und prallte ungebremst in die Zugmaschine. Die Feuerwehren aus Wörnitz und Schillingsfürst mussten die Frau aus dem PKW mit schwerem Gerät befreien.

Zusammen mit dem Rettungsdienst wurde die Frau schonend befreit und einem Team mit Notarzt eines Rettungshubschraubers übergeben. Mit schweren Verletzungen wurde die Patientin nach Würzburg geflogen.

Nach rund 1 Stunde konnte man mit den Ermittlungen der Polizei beginnen sowie die Unfallstelle etwas aufzuräumen. Wie es zu diesem schweren Unfall gekommen ist, ist nun Aufgabe der polizeilichen Ermittlung jetzt. Die ST 2419 immer noch zwischen Wörnitz und Walkersdorf gesperrt.
Quelle: Thomania-Presse



07.07.2020 - Ausgelaufene Betriebsstoffe A7

Einsatznummer: 32
Alarmierung: 07:14 Uhr

Einsatzart: THL klein

Einsatzdauer: 0.75 h
Eingesetztes Personal: 14

Eingesetzte Fahrzeuge: MZF (11/1), HLF (40/1), V-LKW (56/1)

Alarmierte Feuerwehren: FFW Wörnitz, FFW Schillingsfürst

 

Zwischen dem Autobahnkreuz A6/A7 und der Anschlussstelle Feuchtwangen-West war ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen und mit der Leitplanken kollidiert. Hierbei wurde der Sattelschlepper derart beschädigt, dass Flüssigkeiten in größeren Mengen ausliefen. Im Verlaufe des Einsatzes konnten die ausgelaufenen Betriebsstoffe als Kühlflüssigkeit identifiziert werden, sodass ein Binden der Stoffe nicht nötig war. Aus diesem Grund reinigten wir lediglich die Fahrbahn und sicherten die Unfallstelle ab, bis diese abschließend der Autobahnmeisterei übergeben werden konnte.

 

Polizeibericht:

Insgesamt rund 25.000 Euro Sachschaden, so die Schätzung der Polizei, sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Dienstag, 07.07.2020 gegen 07:05 Uhr, auf der Bundesautobahn A7, zwischen dem Autobahnkreuz „Feuchtwangen/Crailsheim“ und der Anschlussstelle „Feuchtwangen-West“.

Ein 24-jähriger Rumäne war dort mit seinem Sattelzug in Fahrtrichtung Ulm unterwegs und kam mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort walzte er die Leitplanke auf einer Länge von rund einhundert Metern nieder, ehe er gestoppt wurde. Teile der Leitplanke bohrten sich in die Front der Sattelzugmaschine. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. Der Fahrer gab gegenüber den Ordnungshütern an, „für einen kurzen Moment eingeschlafen“ zu sein. Deshalb wurde gegen ihn ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Das havarierte Fahrzeug musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Da Betriebsstoffe aus der Zugmaschine ausgelaufen waren, wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Neusitz an die Unglücksstelle alarmiert.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach



03.07.2020 - Ausgelaufene Betriebsstoffe A6

Einsatznummer: 31
Alarmierung: 19:29 Uhr

Einsatzart: THL klein

Einsatzdauer: 0.75 h
Eingesetztes Personal: 17

Eingesetzte Fahrzeuge: MZF (11/1), HLF (40/1), LF (40/2), V-LKW (56/1)

Alarmierte Feuerwehren: FFW Wörnitz, FFW Feuchtwangen, FFW Schnelldorf, THW Feuchtwangen

 

Auf der Autobahn A6 zwischen dem Autobahnkreuz und Schnelldorf wurde am Freitagabend ein größerer Ölschaden an einem LKW gemeldet. Da der Lastwagen erst nach der Anschlussstelle Schnelldorf zum Stehen gekommen war, übernahmen wir lediglich die Erstversorgung und alarmierten die dafür zuständige Wehr aus Schnelldorf. Insgesamt liefen bei dem Zwischenfall etwa 150 Liter Diesel auf einer Fläche von gut 300 Metern aus. Für die großflächigen Reinigungsarbeiten musste die Autobahn in Richtung Heilbronn zeitweise voll gesperrt und der Verkehr über die nahe gelegene Abfahrt abgeleitet werden.